Bayerische Ostmark
Tageszeitung
Die Bayerische Ostmark war eine Zeitung, die während der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland erschien. Sie wurde hauptsächlich in der Region Bayerische Ostmark gelesen, die heute als Oberfranken, Oberpfalz und Niederbayern bekannt ist. Die Zeitung diente als Propagandainstrument der NSDAP und verbreitete nationalsozialistisches Gedankengut. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Zeitung eingestellt.
Geschichtliche Namensgebung: Der von Nationalsozialisten auf Initiative von Hans Schemm 1933 geschaffene Gau Bayerische Ostmark (1933-1945) umfasste neben Niederbayern und Oberpfalz auch noch das nordbayerische Oberfranken. Gauhauptstadt war Bayreuth. Als Hauptverbindungsachse dieses Gaues wurde die Bayerische Ostmarkstraße von Oberfranken nach Passau erbaut. 1942 erhielt der Gau den Namen „Gau Bayreuth“.
Folgende Zeitungenen trugen die Bezeichnung "Bayerische Ostmark" das "Fränkische Volk", die "Deggendorfer Zeitung", die "Rottaler Zeitung", das "Hofer Tagblatt", die "Frankenwald-Zeitung", die "Kulmbacher Rundschau", die "Dingolfing-Landauer Zeitung", die "Donau-Zeitung", der "Regensburger Kurier", die "Coburger Nationalzeitung" und andere Tageszeitungen. Nur wenige Zeitungen konnten noch eine gewisse Zeit ihre Eigenständigkeit bewahren, bis sie aufgrund der Papierrationierung im Zweiten Weltkrieg ihr Erscheinen einstellen mussten.
weitere Informationen: Historisches Lexikon Bayerns
Zeitung aus Deutschland
Preis: 39,99 Euro inkl. MwSt.
Versandkosten: ab 5,99 Euro